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13.12.2017 : 21:43 : +0100

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Rhein Kreis Neuss

Familienkarte des Rhein-Kreises Neuss

Flaschenpost-Nachrichten: Das Kreismuseum Zons bietet immer donnerstags in den Sommerferien freien Eintritt für Familienkarten-Inhaber.

Freier Eintritt bei Sommerferienaktion im Kreismuseum Zons


Rhein-Kreis Neuss / Dormagen-Zons. Freien Eintritt im Kreismuseum Zons gibt es mit der Familienkarte des Rhein-Kreises Neuss noch an zwei Terminen in diesen Sommerferien: Am 17. und 24. August bieten Museumsleiterin Anna Karina Hahn und ihr Team Familienkarten-Inhabern kostenlosen Eintritt an der Schloßstraße 1 in Dormagen-Zons.

Immer donnerstags hat diese Sommerferien-Aktion schon vier Mal erfolgreich stattgefunden: Zahlreiche Familien aus dem Rhein-Kreis Neuss nutzten bereits zusammen mit ihren Kindern die Gelegenheit, sich unter anderem die Ausstellung „Rhein-Reisende“ anzuschauen. Plastiken aus Treibgut sind hier ebenso zu sehen wie Flaschenpost-Nachrichten, eine Rauminstallation und die Videoinstallation „Rheinische Luftschiffe“. Auf Entdeckungstour gingen junge und alte Besucher, die bei einer Rallye zusammen mit Emil Ente das Museum erkundeten.

Familienkarten-Inhaber profitieren nicht nur von freiem Eintritt im Kreismuseum Zons donnerstags in den Sommerferien; insgesamt 295 Partner der Familienkarte bieten Vergünstigungen. Rabatte gibt es zum Beispiel beim Ticketkauf am Kaarster See und Nievenheimer See und in den Neusser Schwimmbädern. Darüber hinaus bieten zahlreiche Freizeitparks in der Region sowie die Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschifffahrt Sonderkonditionen an.

Die kostenlose Familienkarte wird vom Familienbüro des Rhein-Kreises Neuss an alle Erziehungsberechtigten mit Wohnsitz im Rhein-Kreis Neuss mit mindestens einem Kind bis 18 Jahren ausgegeben. Interessierte können einen Online-Antrag stellen unter www.unserefamilienkarte.de. Weitere Informationen – auch für interessierte Unternehmen – gibt es bei Gabriele Kamp unter Telefon 02161 6104-5166 und Franziska Mones unter Telefon 02161 6104-5165.

Rhein-Kreis Neuss empfiehlt neue Warn-App für die Bevölkerung

Ob drohender Starkregen oder ausgetretene Gefahrstoffe – die Bevölkerung soll schnell informiert werden über das, was vor ihrer Haustür passiert. Deshalb empfiehlt der Rhein-Kreis Neuss die neue Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, kurz „Warn-App NINA“ genannt. „Damit können wichtige Warnmeldungen für unterschiedliche Gefahrenlagen wie zum Beispiel Großbrand oder Hochwasser schnell verbreitet werden, und das ist für alle sehr wichtig“, so Landrat Hans-Jürgen Petrauschke.
Die Anwendungssoftware für Smartphones lässt sich optional auf den gerade aktuellen Standort des Nutzers ausrichten. Warnungen des Deutschen Wetterdienstes und Hochwasserinformationen der zuständigen Stellen der Bundesländer sind in die Warn-App integriert. Technischer Ausgangspunkt für „NINA“ ist das Modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS). Es wird vom Bundesamt für Bevölkerungs- und Katastrophenschutz betrieben.
Seit diesem Jahr können alle angeschlossenen Leitstellen das Warnsystem nutzen. Die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle des Rhein-Kreises Neuss ist somit in der Lage, Meldungen über lokale Gefahrenlagen herauszugeben und die Bevölkerung an Rhein, Erft und Gillbach schnell zu informieren. Daneben besteht über die Warn-App auch die Möglichkeit, den Menschen konkrete Verhaltenshinweise zu geben. „NINA“ kann für die Betriebssysteme iOS (ab Version 8.0) und Android (ab Version 4) genutzt werden. Die App ist kostenfrei erhältlich über iTunes und den Google Play Store. Um Updates und neue Versionen von „NINA“ automatisch zu erhalten,  empfehlen die Experten des Rhein-Kreises Neuss eine Installation über den App-Store.  

Gesundheitsamt informiert über Zecken

Zecken stehen im Mittelpunkt einer Ausstellung des Kreisgesundheitsamtes, die am Dienstag, 3. Mai, im Kreishaus Neuss eröffnet wird. Besucher erfahren, welche Vorsorgemaßnahmen sie gegen Zecken treffen können. Die Ausstellung ist bis zum 31. Mai im Lichthof des Kreishauses an der Oberstraße 91 in Neuss montags bis donnerstags von 7 bis 18 Uhr und freitags von 7 bis 16 Uhr geöffnet.

Bei einem Zeckenstich kann unter anderem das Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)-Virus übertragen werden. Erkrankungen der Hirnhaut oder des zentralen Nervensystems sind die Folge. Dr. Michael Dörr, Leiter des Kreisgesundheitsamtes, empfiehlt: „Wer sich gern in der Natur aufhält, für den sollte eine FSME-Vorsorge ganz selbstverständlich sein.“ Feste Schuhe und eng am Körper liegender Kleidung gehören ebenso dazu wie ein FSME-Impfschutz und insektenabweisende Mittel. Außerdem sollte der Körper nach dem Aufenthalt draußen nach Zecken abgesucht werden.

Viele beliebte Urlaubsziele innerhalb Deutschlands wie weite Teilen Bayerns und Baden-Württembergs sowie unter anderem Österreich, Schweden und das Baltikum zählen zu den FSME-Risikogebieten. Für Menschen, die in diese Gebiete reisen, werden die Kosten für den Impfschutz in der Regel von den Krankenkassen übernommen. Weitere Informationen zu Zecken, FSME und FSME-Vorsorge gibt es auf der Internetseite
www.zecken.de und beim Kreisgesundheitsamt in Grevenbroich unter Telefon 02181 601-5300.

Kreis unterstützt Schulen auf dem Weg zur Fairtrade-School

Pressesprecher Harald Vieten ist für die Fairtrade-Kampagne des Rhein-Kreises Neuss zuständig. Foto: A. Woitschützke/Rhein-Kreis Neuss

Fairtrade-Handel macht Schule im Kreis

Vor wenigen Tagen erst wurde das Gymnasium Norf als Fairtrade-Schule ausgezeichnet, bereits die siebte Auszeichnung im Rhein-Kreis Neuss. Schon haben weitere Schulen ihr Interesse an der Fairtrade-School-Kampagne bekundet, die von Transfair Deutschland e.V. getragen wird, bekundet.

Als erster Fairtrade-Kreis Deutschlands unterstützt der Rhein-Kreis Neuss aktiv Schulen im Kreisgebiet auf dem Weg zur Fairtrade-Schule. Neben einem Startschuss in Höhe von 200 Euro für das Fairtrade-Schulteam erhalten interessierte Schulen auch Unterstützung in ihrer Öffentlichkeitsarbeit von der Kreispressestelle. So erhalten die Schulen nach ihren Wünschen gestaltete Flyer und Banner im Schuldesign zum Thema Fairtrade. Die Kampagne Fairtrade-School steht unter der Schirmherrschaft von NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann und zeichnet seit 2012 Schulen aus, die sich aktiv für eine gerechtere Welt und den Fairen Handel einsetzen.

„Wir sind stolz auf die vielen engagierten Schulen im Rhein-Kreis Neuss. Die Idee des Fairen Handels findet gerade in Schulen mit ihren Lehrern, Schülern und Eltern viele Multiplikatoren“, sagt Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Auch Fairtrade-Kreisprojektleiter Harald Vieten ist vom Engagement und Kreativität der Schulen begeistert. Die Palette reicht vom Verkauf fair gehandelter Produkte in der Mensa, über Info-Veranstaltungen, Aktionstage, Theateraufführungen bis hin zur Gründung einer eigenen Schulfirma. „Das Engagement für den Fairen Handel erhält durch die bunten Aktivitäten der Kinder und Jugendlichen immer wieder neue Impulse“, freut sich Vieten. Und das Beste: das Engagement für den Fairen Handel zeichnet sich doppelt aus: für die Schulgemeinschaft und vor allem für die Familien und Kleinbauern in den Entwicklungsländern.

Schulen, die sich für die Fairtrade-School-Kampagne interessieren, könne sich bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Rhein-Kreises Neuss unter der Rufnummer 02131/928-1301 oder per Mail an presse(at)rhein-kreis-neuss.de melden. Weitere Informationen sind auch auf der Fairtrade-Internetseite des Kreises unter www.fair-im-rhein-kreis-neuss.de erhältlich.

Kaffee trinken und bei der „Fairtrade Challenge“ mitmachen

 Mit Fairtrade-Kaffee den Kampf gegen den Klimawandel unterstützen – das ist das Ziel der weltweiten „Fairtrade Challenge“ vom 13. bis 15. Mai. Jeder kann mitmachen, ganz gleich ob zuhause, am Arbeitsplatz, auf dem Marktplatz oder im Supermarkt. Auch Cafés und Restaurant sind zur Teilnahme aufgerufen, denn jede Tasse fairer Kaffee, die getrunken wird, zählt.

Wer sich im Rhein-Kreis Neuss beteiligen will, sollte sich schon vorab bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Rhein-Kreises Neuss melden: Privatleute, Kirchengemeinden, Kindergärten, Schulen, Unternehmen und Gastronomen geben bis zum 12. Mai die Zahl der voraussichtlich ausgeschenkten Tassen an. Eine kurze E-Mail mit dem Stichwort „Fairtrade Challenge“ an presse@rhein-kreis-neuss.de reicht. Von dort aus wird die Zahl der im Rhein-Kreis Neuss getrunkenen Tassen an Fairtrade Deutschland weitergegeben.

Schon jetzt haben mehrere Gastronomen und Einrichtungen aus dem Rhein-Kreis Neuss ihre Teilnahme zugesagt. Das Holiday Inn Düsseldorf-Neuss macht ebenso bei der „Fairtrade Challenge“ mit wie die Bäckerei Puppe. Auch Kreiseinrichtungen wie das Seniorenhaus Korschenbroich und die Rhein-Kreis Neuss Kliniken in Dormagen und Grevenbroich schenken bereits seit mehreren fairen Kaffee aus und beteiligen sich an der Aktion.

Weitere Informationen zur Fairtrade-Kaffeepause gibt es auf der Internetseite www.fairtrade-deutschland.de. Wer mitmacht, setzt ein Zeichen gegen den Klimawandel und unterstützt gleichzeitig Kleinbauern in Afrika, Asien und Lateinamerika. Der Rhein-Kreis Neuss engagiert sich seit 2010 als erster Fairtrade-Kreis in Deutschland für den Fairen Handel. Weitere Informationen zur Fairtrade-Kampagne des Rhein-Kreises Neuss gibt es bei Renate Kuglin von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unter Telefon 02131 928-1303.

Internationaler Museumstag am 22. Mai

Kostenlose Ausstellungsführung für Familien

Zum Internationalen Museumstag am Sonntag, dem 22. Mai 2016 bietet das Kreiskulturzentrum Rommerskirchen-Sinsteden an diesem Tag um 14 Uhr eine kostenlose Führung für Familien durch die Ausstellung „Erdapfel – oder Grundbirne – Kartoffelanbau im Rheinland“.

Aus dem Archiv des Fotografen und Agrarwissenschaftlers Dr. Wolfgang Schiffer, das sich heute beim Landschaftsverband Rheinland befindet, zeigt die Einrichtung 50 Schwarz-Weiß-Fotografien, die den Kartoffelanbau im Rheinland und auch im Rhein-Kreis Neuss dokumentieren.

Hans Mauel vom Förderverein des Landwirtschaftsmuseums und Eva Schmitt-Roth von der Lernwelt des Kreiskulturzentrums führen durch die Ausstellung.

Weitere Informationen sind erhältlich beim Kreiskulturzentrum Rommerskirchen-Sinsteden, Grevenbroicher Straße 29, 41569 Rommerskirchen, unter der Rufnummer 02183-7045.

Straßenverkehrsamt: Online-Anmeldung hilft Wartezeiten zu vermeiden

Anmeldung per App: Das Straßenverkehrsamt des Rhein-Kreises Neuss registriert großes Interesse an der elektronischen Terminvereinbarung.

Jährlich nutzen rund 100 000 Bürgerinnen und Bürger den Service des Rhein-Kreises Neuss, sich online beim Straßenverkehrsamt zu informieren, dort einen Termin zu vereinbaren oder ein Wunschkennzeichen zu reservieren. Diese Bilanz zog jetzt Amtsleiter Klaus Schirm. Das Straßenverkehrsamt ist mit seinen umfangreichen Dienstleistungen zum Thema "Kraftfahrzeugzulassungen und Führerscheinangelegenheiten" eine sehr stark frequentierte Anlaufstelle. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 140 000 Kunden mit über 350 000 Vorgängen an seinen vier Standorten gezählt.

Seit vielen Jahren bietet das Straßenverkehrsamt zur Optimierung der Kundenströme als auch zur Verbesserung der Arbeitsabläufe umfangreiche Informationen im Internet an. Unter der Adresse www.rhein-kreis-neuss.de - Stichwort Straßenverkehrsamt - werden die Dienstleistungen rund um Kraftfahrzeug und Führerschein auf mehr als 100 Seiten vorgestellt. Angaben zu allen Anlaufstellen sowie deren Öffnungszeiten und Kontaktdaten sind dort außerdem abrufbar. Dabei kann man sich zur Vorbereitung eines Besuchs auch über die erforderlichen Unterlagen informieren und Vordrucke herunterladen.

Darüber hinaus ist es möglich, sich über das Portal ein Wunschkennzeichen für drei Monate zu reservieren und online einen freien Termin für den Besuch der Dienststellen Neuss, Grevenbroich und Dormagen auszusuchen. Nach Eingabe von Personen- und Fahrzeugdaten kann man sich den gewünschten Termin zuteilen lassen. Wartezeiten sind dann auf ein Minimum reduziert. Für die Nutzung dieses Service entstehen, außer für die Reservierung eines Wunschkennzeichens, keine zusätzlichen Kosten.

Über ein weiteres Angebot unter www.rhein-kreis-neuss.de können Interessierte mit einer App auf ihrem Smartphone die aktuellen Wartezeiten abrufen und damit selbst entscheiden, wann sie welche Dienststelle aufsuchen und welche Wartezeiten dabei voraussichtlich zu berücksichtigen sind. Auch diese App erfreut sich steigender Beliebtheit. Darüber hinaus ist es über einen weiteren Online-Service möglich, mit wenigen Angaben zu erfahren, ob der Fahrzeugbrief, der von einer Bank, einer Leasinggesellschaft oder einem Autohaus zum Straßenverkehrsamt geschickt wurde, dort bereits vorliegt.
Wer das Straßenverkehrsamt aufsuchen möchte, sollte folgende generelle Informationen beachten: Hohe Besucherzahlen und damit verbundene lange Wartezeiten entstehen meist am ersten und letzten Arbeitstag einer Woche, am letzten Arbeitstag eines Monats oder Quartals und nach den sogenannten Brückentagen. Durch eine vorausschauende Planung und die Nutzung der Internetangebote lassen sich Stress und Wartezeiten vielfach vermeiden.

Weltkulturerbe unterstützen

In NRW sind rund 570 000 Schützen in fast 3000 Bruderschaften, Vereinen und Gilden organisiert. Und die Schützen im Land wollen ihr Brauchtum als Weltkulturerbe anerkennen lassen. "Völlig Zurecht", betonten Landrat Hans-Jürgen Petrausche und der Neusser Schützenpräsident Thomas Nickel bei einem Treffen im Neusser Kreishaus.

Sie appellieren an den Landtag und besonders an die Ministerpräsidentin, sich hinter den Wunsch der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen zu stellen, das Schützenwesen in die Unesco-Liste des "Immateriellen Kulturerbe der Menschheit" aufzunehmen. Ein entsprechender CDU-Antrag steht morgen in Düsseldorf zur Entscheidung an. Nach Medienberichten scheint sein Erfolg aufgrund von Unstimmigkeiten in der Rot-Grünen Regierungskoalition - insbesondere wegen Einwänden seitens Bündnis 90/Die Grünen - jedoch in Frage zu stehen. Der "Fraktionszwang" sollte deshalb bei der Abstimmung aufgehoben werden.

"Unsere Schützen geben von Generation zu Generation Tradition und Werte weiter. Sie tragen zur Identifikation mit unserer Heimat bei und stehen für bürgerschaftliche Verantwortung", unterstreichen Petrauschke und Nickel die gesellschaftliche Bedeutung des Schützenwesens. Denn "Glaube, Sitte, Heimat" - das sei viel mehr als die alljährlich rund 100 Schützenfeste allein im Rhein-Kreis Neuss mit mehr als 20 000 Aktiven: "Die Schützen zeichnet seit jeher ihr Bürgersinn aus. Schützen stehen für einander und für andere ein. Sie tragen das ganze Jahr über zum kulturellen und sozialen Leben bei. Und das gilt parteiübergreifend!"

Mit dem Neusser Bürgerschützenfest, das sich im vergangenen Jahr sogar als Schützenhauptstadt Europas präsentieren konnte, sei der Rhein-Kreis Neuss die Hochburg des Schützenwesens schlechthin. "Als Chef der Kreispolizeibehörde aber auch bei meiner Aufsicht über den Rettungsdienst unterstütze ich den Neusser Bürger-Schützen-Verein und das Festkomitee, mit dem wir traditionell ausgezeichnet zusammenarbeiten, gern", so Petrauschke.

"Unsere Schützen sind ein starkes Stück Heimat. Dazu zählt die integrative Wirkung, die vom Schützenwesen ausgeht, ebenso wie das starke soziale und karitative Engagement, dass von den Vereinen gelebt wird. Und das nicht nur in Neuss und im Kreis", unterstreichen Landrat Petrauschke und Schützenpräsident Nickel. Sie appellieren daher gemeinsam an den Landtag und alle Landtagsabgeordneten aus dem Rhein-Kreis Neuss, sich morgen für "die gute Sache der Schützen" einzusetzen.

Ausflugsziele in der Region: Rabatte für Familienkarten-Inhaber

Günstig schwimmen gehen können Familienkarteninhaber am Kaarster See und am Nievenheimer See: Die Kreiswerke gewähren ebenso einen Rabatt wie der Movie Park Germany in Bottrop, die Jever Skihalle Neuss oder das Legoland Discovery Centre Duisburg. Vergünstigten Eintritt bieten ebenfalls der Krefelder Zoo, die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, das Neanderthal Museum in Mettmann, der Brückenkopf-Park in Jülich und die UCI Kinowelt in Neuss.

Wohin in den Sommerferien? Familien, die Ausflugsziele in der Region besuchen wollen, zahlen ermäßigten Eintritt, wenn sie die kostenlose Familienkarte des Rhein-Kreises Neuss beim Zoobesuch oder im Kino vorzeigen.

Nicht nur Freizeitparks, Zoos, Museen und Badessen bieten Rabatte für Familienkarteninhaber - über 250 Aktionspartner von Bäckereien, Fahrschulen, Möbelhäusern bis hin zu Restaurants und Spielzeugläden konnte der Rhein-Kreis Neuss bereits gewinnen. Neue Partnerunternehmen sind ein Grevenbroicher Immobilienmakler, ein Kleinenbroicher Antikmöbelladen sowie eine Rommerskirchener Fahrschule.
Bisher hat das Familienbüro des Rhein-Kreises Neuss 21 500 Familienkarten ausgestellt. Diese kostenlose Karte erhalten Erziehungsberechtigte mit Wohnsitz im Rhein-Kreis Neuss mit mindestens einem Kind bis 18 Jahren. Sie ist erhältlich beim Familienbüro unter der Rufnummer 02131/928-5166 oder kann im Internet unter www.rhein-kreis-neuss.de/familie online beantragt werden.

Wechselkennzeichen und Weiternutzung alter Kennzeichen möglich

Das Straßenverkehrsamt des Rhein-Kreises Neuss weist auf Änderungen im Zulassungsrecht hin. So besteht ab sofort die Möglichkeit, einem Fahrzeughalter für zwei Fahrzeuge ein Wechselkennzeichen zuzuteilen. Außerdem ist es möglich, beim Umzug das bisherige Kennzeichen zu behalten.

Wer zum Beispiel von Düsseldorf oder Krefeld in den Rhein-Kreis Neuss zieht, braucht kein neues Kennzeichen-Schild mehr. Voraussetzung: Das Fahrzeug muss weiterhin in Nordrhein-Westfalen und auf den gleichen Halter zugelassen sein. Halter müssen ihr Fahrzeug dennoch in der neuen Zulassungsstelle umschreiben lassen. Vorzulegen sind dabei die Fahrzeugdokumente (Brief und Schein bzw. Zulassungsbescheinigung I und II), der Personalausweis mit aktueller Anschrift und ein gültiger Bericht über die letzte Hauptuntersuchung.

Durch das Wechselkennzeichen können Autofahrer mit nur einem Nummernschild wechselweise mit zwei unterschiedlichen Fahrzeugen am Straßenverkehr teilnehmen. Beide Fahrzeuge sind jedoch ganzjährig zu versteuern und zu versichern. Voraussetzungen zur Erteilung von Wechselkennzeichen sind: Beide Fahrzeuge fallen in die gleiche Fahrzeugklasse (M1 – PKW; L – Krafträder und vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge und O1 – Anhänger), verwenden Kennzeichenschilder gleicher Abmessungen und werden auf den gleichen Halter zugelassen. Wechselkennzeichen können nur bei normalen, schwarzen Kennzeichen und Oldtimerkennzeichen (Zusatz H) zugeteilt werden. Zu den üblichen Zulassungsgebühren kommt eine Wechselkennzeichengebühr von sechs Euro hinzu.

Weitere Informationen zum Thema Wechselkennzeichen und Weiternutzung von Altkennzeichen sind beim Straßenverkehrsamt unter der Telefonnummer 02131/928-9090 und per E-Mail unter zulassungsbehoerde(at)rhein-kreis-neuss.de erhältlich.

Neuer Service: Kreis richtet kostenlose Hotspots in Kreishäusern ein

Unterwegs noch schnell die E-Mails abrufen oder im Café mit Freunden chatten – öffentliche WLAN-Hotspots machen es möglich.

Kostenlos bietet der Rhein-Kreis Neuss jetzt diesen Service Besuchern und Kunden in den Wartebereichen der Kreishäuser in Neuss, Oberstraße 91, und Grevenbroich, Lindenstraße 10, an.

"Immer mehr Menschen nutzen mobile Internetgeräte wie Handys, Tablet-PCs oder Laptops, um unterwegs zu arbeiten oder zu kommunizieren. Als moderne Kreisverwaltung nehmen wir diesen Trend auf und bieten Hotspots kostenlos in unseren Häusern an", betont Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, der zusammen mit Technik-Dezernent Dr. Nicolas March und EDV-Leiter Horst Weiner den Startschuss für den neuen, bürgerfreundlichen Service im Kreishaus Grevenbroich gab. Die Nutzung der Hotspots in den Kreishäusern ist einfach und bequem: Die Besucher melden sich vor der Nutzung einmalig und kostenfrei an und können danach eine kabellose Verbindung zum Internet herstellen.

Bei der Nutzung von öffentlichen Hotspots sollten Nutzer jedoch immer darauf achten, dass sie ihr internetfähiges Mobilgerät vor dem Zugriff durch Fremde schützen. "Dazu gehört, das Betriebssystem und Anwendungen wie Browser und E-Mail-Programm durch Programmaktualisierungen stets auf dem neuesten Stand zu halten. Außerdem muss - wie bei jedem Internetzugriff - ein aktueller Virenschutz installiert sein", erläutert Weiner.

Mit gerade einmal 15 000 öffentlichen WLAN-Hotspots liegt Deutschland bei der Verfügbarkeit im europäischen Vergleich deutlich hinter anderen Ländern wie Schweden, Schweiz, Irland, Frankreich oder Großbritannien zurück, wie der Hightech-Verband BITCOM berichtet.

Kreisgesundheitsamt prüft Trinkwasser in öffentlichen Gebäuden ganz genau

Der Rhein-Kreis Neuss bleibt am Ball, wenn es ums Trinkwasser geht.  "Die Überprüfung der hygienisch einwandfreien Beschaffenheit des Trinkwassers ist eine unserer Hauptaufgaben", so Dr.Michael Dörr, der Leiter des Kreisgesundheitsamts, angesichts der aktuellen Debatte über das Thema. Wie wichtig dies ist, zeigten die jüngsten Stichproben aus den Kaltwassernetzen öffentlicher Gebäude. Insbesondere in Schulen, Kindergärten und Altenheimen hatte das Gesundheitsamt in rund neun Prozent der Fälle erhöhte Nickel-Konzentrationen festgestellt, die durch alte Armaturen verursacht worden waren. In etwa drei Prozent der Fälle wurde Blei gemessen, wobei nicht Blei-Leitungen der Grund waren, sondern ebenfalls Armaturen. "Durch einen Austausch der Zapfstellen konnten die Probleme gelöst werden", berichtet Dörr.

Die mikrobiologischen Untersuchungen zeigten nur in ein Prozent der Fälle erhöhte Keimzahlen. "Hier konnte die Verkeimung stets durch ein Spülen der Leitungen beseitigt werden. Fäkal-Keime wurden nie nachgewiesen", heißt es.

Es gab aber auch Untersuchungen mit bedenklichen Ergebnissen: In einem Fall hatte sich der Entzündungskeim Pseudomonas im Wassersystem einer Turnhalle vermehrt. Ursache waren Fehler bei der Installation und eine seit 30 Jahren nicht mehr gespülte Feuerlösch-Leitung. In einem anderen Fall war das Wasser in einem neuen Bürogebäude stark verkeimt. Die Ursache lag in einer unsachgemäß in Betrieb genommenen Enthärtungsanlage.

Von besonderer gesundheitlicher Bedeutung sind die Legionellen, die sich unter ungünstigen Voraussetzungen in Boilern und Warmwasserleitungen vermehren können. Werden legionellenhaltige Wassertröpchen etwa beim Duschen oder beim Baden in Whirlpools inhaliert, können sensible Menschen eine schwere Lungenentzündung bekommen. Aus diesem Grund müssen jährlich Untersuchungen durch ein für Trinkwasseruntersuchungen zugelassenes Labor durchgeführt werden. Nach der neuen Trinkwasserverordnung, die am 1.November in Kraft tritt, besteht eine Anzeige- und Untersuchungspflicht auch für Mehrfamilienhäuser und für gewerblich genutzte Gebäude. Das Gesundheitsamt wacht intensiv darüber, dass im Bedarfsfall umgehend geeignete Maßnahmen getroffen werden, die Legionellen abzutöten und die Keimvermehrung künftig zu vermeiden.

 

Bei Fragen zur Trinkwasser-Hygiene stehen die Mitarbeiter des Kreisgesundheitsamts unter der Telefonnummer 02181/601-5350 zur Verfügung.