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17.1.2018 : 15:33 : +0100

Öffentliches

St.-Peter Grundschule Rosellen

Die außerunterrichtliche Betreuung in der OGS
St.-Peter-Rosellen
                                                                   
Seit dem Schuljahr 2005/06 ist die St.-Peter-Schule offene Ganztagsschule. Die Trägerschaft hat der Förderverein der Schule übernommen.
Zur Ganztagsbetreuung sind ca. 200 Kinder angemeldet, die ab 7:30 Uhr bis längstens 16:00 Uhr außerhalb der Unterrichtszeit von über 28 Mitarbeitern/-innen betreut werden. Das Team gliedert sich in drei Bereiche: Betreuung in den Gruppen, Hausaufgabenbetreuung und Ausgabe des Mittagessens.
    
Nach dem Mittagessen und der Fertigstellung der Hausaufgaben haben die Kinder die Möglichkeit, aus einem breiten Angebot ihren Nachmittag frei zu gestalten. Neben verschiedenen AG’s wie z.B. Theater-Gruppe, Textil-Werkstatt, Seemannskiste, usw., bieten auch unsere Kooperationspartner SV-Rosellen, Alte Post und die Musikschule Projekte an.

In den Oster-, Sommer- und Herbstferien werden die Kinder jeweils in der ersten Hälfte ganztägig betreut. Die Ferienbetreuung steht immer unter einem bestimmten Motto. Deshalb ist sie immer ein besonderes Highlight. In den Sommerferien haben die Kinder alles rund um die Wüste kennen gelernt. Zum Abschluss hatten wir sogar Besuch von zwei Kamelen und drei Lamas. Die Herbstferien standen unter dem Motto „Spiel und Spaß drinnen und draußen mit alten und neuen Spielen“.


„Aktiv und bewusst streiten“ -
ein Kompetenztraining für Kinder der St.-Peter-Schule Rosellen


Das Training besteht aus drei Ein-Tage-Workshops für eine Klasse und wird im Abstand von je 3  - 5 Wochen durchgeführt.
Die 3. Jahrgangstufe hat im September 2007 mit der Kursreihe begonnen. Durchgeführt wird sie unter Anleitung von Detlev Leuschner, Lehrbeauftragter der Fachhochschule für Sozial- und Kulturwissenschaften in Düsseldorf, Theaterpädagoge (BuT).

In Vorbesprechungen informiert Herr Leuschner die jeweilige Klassenlehrerin über Organisatorisches, Spiele, Übungen und Techniken zur Gruppendynamik. Außerdem findet ein Austausch über Konzentration, Sozial- und  Leistungsverhalten der Kinder statt.

Während des Workshops wirft die Klassenlehrerin aus der beobachtenden Perspektive einen Blick auf das Miteinander ihrer Schüler und Schülerinnen und gewinnt im Austausch mit dem Theaterpädagogen Anregungen und Impulse für ihre pädagogische Arbeit. Zwischen den Ein-Tage-Workshops hat die Lehrerin Gelegenheit mit den vermittelten Techniken, Übungen und Spielen im Regelunterricht umzusetzen.

Das Training besteht aus verschiedenen Komponenten, die in ihrer Gesamtheit elementar-soziale Schlüsselkompetenzen fördern und erweitern:
•    Übungen und Spiele zur Wahrnehmung des eigenen Körpers
•    Übungen und Spiele zur Stärkung des „Wir-Gefühls“ und Ausbau der Teamfähigkeit
•    Schulung von Aufmerksamkeit, Konzentration, Kooperation und Achtsamkeit
•    Übungen und Spiele zur Erweiterung des Selbstausdrucks (Körperhaltung, Mimik, Gestik)
•    Schulung der Selbst- und Fremdwahrnehmung
•    Gezieltes Training in Bezug auf das Wahrnehmen von Streitsituationen und Versprachlichung von Konfliktsituationen
•    Übungen und Spiele zum Stress- und Aggressionsabbau

Bei der Anwendung theaterpädagogischer Methoden und Techniken werden die Sinne, der Körper, Gefühle und Gedanken gleichermaßen angesprochen. Das Training ist handlungsorientiert. Gemeinsame Spielen und Tun stehen im Vordergrund. Alle Kinder wechseln von der Rolle des Akteurs in die Rolle des Zuschauers und umgekehrt. Über Identifikation und Beobachtung entsteht so ein dynamischer Prozess von Agieren und Reflektieren. Die Bühne öffnet den Raum für konstruktive Lösungsansätze und das Ausprobieren von Handlungsmöglichkeiten. Die Kinder bringen Streit-Erfahrungen und Streit-Geschichten aus ihrem Alltag in das szenische Spiel ein. Sie stellen diese Situationen dar, gestalten und verändern diese. Die Kinder hatten viel Spaß und erlebten diesen Prozess als konstruktive Leistung des Klassenverbandes. So fanden die Kinder: „Die Spiele machen aus unserer Klasse ein Team. Wenn wir ein Team sind, dann streiten wir nicht mehr so viel.“

Schulleiterin Dorothea Braeuer-Lustenberger: „Dieses Projekt unterstützt unser Anliegen, das Verantwortungsbewusstsein und die soziale Kompetenz der Kinder der St.-Peter-Schule zu fördern. Es ist eine Ergänzung zu den seit Jahren mit Erfolg durchgeführten Projekten der Schülerstreitschlichter und Schülersanitäter. Auch von unseren Schulmitwirkungsgremien wird dieses Projekt gutgeheißen. Wir danken den Sponsoren Alu-Norf, Henkel, SPD-Ortsverein Allerheiligen, Schützenbruderschaft Rosellerheide, Deutsches Kinderhilfswerk, Förderverein der St.-Peter-Schule, die es durch ihre finanzielle Unterstützung ermöglicht haben, dieses Projekt an unserer Schule durchführen zu können.“